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Essen in der Ferne

Wieder einmal eine kleine Selbstbeobachtung:

Zieht es mich praktikumsmäßig von Zuhause weg, verändert sich meine Ernährung.

Um die Familie zu beruhigen: Eigentlich ernähre ich mich dann super gesund. Ich esse brav meine zwei bis vier Obstteile am Tag und achte auch sonst auf eine ausgewogene Ernährung. Ich trinke sogar jeden Tag einen Liter Tee (grün) und 2 Liter Wasser. Aber das meine ich nicht mit Veränderung, das mache ich in Ansätzen auch Daheim (“gesund, wie langweilig”, ich weiß).

Ich finde, beim Einkaufen auf mich allein gestellt und nur für mich einkaufend, neue Lieblingslebensmittel. In Papenburg (Meyerwerft) war das der komische Grüntee aus dem Tetrapack. Ich habe da wahrscheinlich so viel von getrunken, dass mein Zuckerspiegel heute noch davon zerrt. In Japan hatte ich natürlich ganz viele neue Sachen, von denen ich nicht genug kriegen konnte. Speziell aber hat es mir ein Pudding angetan, von dem ich wirklich fast täglich gegessen habe. Ich glaube, der Pudding sollte eine Mischung aus Vanille, Flan und Kaffeegeschmack sein und hatte eine sehr leckere süße Kondensmilchsahne.

Hier ist mein Lebensmittel der Wahl eindeutig und es heißt Nissin Nudeln. Mein Gott, wie sehr danke ich dem Herrn Nissin für diese kulinarische Offenbarung. OK, zugegeben, wirklich eine kulinarische Offenbarung ist es nicht. Aber man muss die Simplizität des ganzen bewundern. Heißes Wasser drauf, 3 Minuten warten und Nudelsuppe ist fertig. Und dabei noch relativ lecker. Für Essen, dass länger haltbar ist als die Bundeswehr Kehrpakete schmeckt sogar das, was Fleischeinlage symbolisieren soll, erstaunlich fleischig.