Alltag Das neue Jahr (etwas verspätet)

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Ich werde zur Silvesterzeit zu einem dieser Leute, die pathologisch das letzte Jahr reflektieren und gleich auch das nächste schon mal mitplanen wollen. Bevor ich damit zu viele meiner Mitmenschen quäle, lasse ich meiner Gedanken lieber hier mit ein bisschen Verspätung auf die Untiefen des Netzes los.
Um es kurz zu machen: Das letzte Jahr war wunderbar! Es hatte alles, was ein gutes Jahr braucht. Persönliche Entwicklung, ein Abschluss, ein Neubeginn und viele tolle alte und neue Personen in meinem Leben.
Eines der größten Erlebnisse des letzten Jahres war ohne Frage der Abschluss des Studiums (ich darf mich jetzt offiziell Dipl.-Ing. schimpfen. Yeah!) und die anstehende Jobsuche. Ich mochte eigentlich die Uni und auch das ständige Dazulernen, müsste aber lügen, wenn es nicht Zeit gewesen wäre, was “Vernünftiges” zu machen. Die nachfolgende Arbeitssuche in der Finanzkrise, man erinnert sich, war dann aber erstmal recht ernüchternd. Ich war hiervor vom Leben verwöhnt und wenn es auch Fehlschläge gab, so hat sich doch eigentlich immer alles im Leben so ergeben, wie ich das wollte. Der Wind war nun ein bisschen rauer. Kaum gute ausgeschriebene Stellen, wenig Feedback zu meinen Bewerbungen und auch die ersten Bewerbungsgespräche waren ein Lernprozess, um es mal vorsichtig auszudrücken. Wenn ich jetzt an diese Zeit denke ist es für mich erstaunlich, wie sehr sich mein Leben verändert hat. Die Suche hatte nämlich doch ein Happy End. So stehe ich jetzt bei RWE in Lohn und Brot, finde mich in der Welt der Großkonzerne zurecht und kann mich auf eine der nettesten Abteilungen berufen, die ich bisher erleben durfte.
Das nächste große Ereignis des letzten Jahres hat einen Namen : Claudia. Direkt am Anfang des Jahres in mein Leben getreten, hat diese wunderbare Person so viel verändert. Einmal ist da dieses unbestimmte, aber tiefglückliche Gefühl, das mich in den letzten Monaten erfüllt. Andererseits werde ich wohl die Niederlande nie wieder so sehen, wie vor unserer Bekanntschaft. An dieser Stelle ein ganz riesiges Dankeschön an diese Person, die mir die letzten Monate so großartig gemacht hat. Mögen noch gaaanz viele kommen.
Das war also ganz grob mein letztes Jahr. Natürlich habe ich jetzt meine große Reise und auch die vielen kleinen Dinge unterschlagen, die so ein Jahr ausmachen. Aber ich will ja nicht schwafeln.
Was soll also das nächste Jahr bringen? Natürlich nur Wunderbares! Mich wird es höchstwahrscheinlich nach Indien verschlagen, der neue Job wird so viele neue Erfahrungen bringen und auch alles andere Geplante scheint super zu werden. Aber bei aller Planerei darf natürlich eines nicht fehlen: Neujahrsvorlagen. Also hier meine 10 Vorsätze:
1. Mehr Käsebrote (aka etwas weniger Fleisch in meinem Leben)
2. Weniger Cola (lassen wir’s mal bei einem Liter alle zwei Tage. ihr wollt nicht wissen, wie viel es vorher war)
3 Mehr Fotografie ( Es juckt wieder mein Auslösefinger. Bis Sommer will ich meine Bilder sortiert haben (siehe: Absturz!) und dann eine 365 anfangen)
4 Bücher lesen (Bei mir fliegen so viele Bücher rum. Eins im Monat muss drin sein)
5 Urlaub (Eigentlich wie jedes Jahr)
6 Joker (Alles will ich ja nicht verraten)
7 Fit werden (Der Bürojob fordert einen Tribut. Aber 2012 soll dann doch wieder ein Marathon drin sein)
8 Japanisch lernen (Muss ich wieder rein kommen. Wenigstens wie frisch nach meinem Aufenthalt dort)
9 Programmieren (Coden macht Spaß. Ich will mir php beibringen)
10 Schlafen (Gerade muss ich morgen um 5 Uhr aufstehen. Da braucht man schon ein wenig Disziplin, um auf seine Schlafstunden zu kommen)

So jetzt habe ich Sie alle zusammen. Ich hoffe auch, dass wir uns hier etwas öfter sehen, als in letzter Zeit!

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Computer Absturz!

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Am letzten Mittwoch ist etwas für mich unvorstellbares passiert: Meine Festplatte wurde gelöscht.
Als Vorgeschichte dazu ist vielleicht zu erwähnen, dass ich schon fast fanatisch die meisten Dinge meines Lebens mit dem Computer festhalte. Haushaltsbuch, Tagebuch, was ich esse und Musik und Fotos ja sowieso. Da mir Bewusst ist, was der Verlust dieser Daten für mich bedeutet, sichere ich die Daten sogar zweifach ab. Einmal auf einer externen Festplatte mit dem (bis dahin) sehr guten Backup Programm von Apple (Time Machine) und einem Internetbackupservice, der sehr zu empfehlen ist (Dropbox).
So habe ihc mir auch letzte Woche keine großen Gedanken gemacht, als mein Computer nach einem Absturz meldete, dass er wichtige Systemdateien nicht finden könnte. Es hat ja schon beim letzten Mal ganz famos geklappt, alles aus dem Backup herzustellen. Also formatiere ich die Festplatte, klicke brav auf “Aus einem Backup wiederherstellen” und warte ab. Langer Rede, kurzer Sinn, ich konnte mich trotz wiederhergestelltem Backup nicht wieder anmelden. Was an dieser Stelle eingeschoben werden sollte, ist, dass ich meine Festplatte mit Filefault verschlüsselt habe.
Nach vielen, vielen eigenen Versuchen und diverser Anrufe kam raus, dass der verschlüsselte Part der Festplatte nur dann gesichert wird, wenn man sich abmeldet (was ich wusste). Da Time Machine aber sehr regelmäßig Sicherheitskopien erstellt, reicht die externe Festplatte nicht lange. Dann werden alte Backups gelöscht (was ich auch wusste). Time Machine kann aber nicht zwischen Backups MIT verschlüsselten Daten und Backups OHNE verschlüsselten Daten unterscheiden (was ich nicht wusste). Daher wurde das vollständige Backup bei mir jedes Mal mit unvollständigen Backups ca. 10 Stunden nach Inbetriebnahme des Computers gelöscht. Da ich den Computer eigentlich nur ins Stand By fahre, keine lange Zeit.
So sind meine komplette Bankdaten weg, 11.000 Bilder nurnoch in kleinem Format da und die Sortierungen ist ja sowieso weg. Hätte ich nicht auch Dropbox genutzt, wäre alle Dokumente auch weg. Im Zuge meiner Recherche habe ich sogar noch erfahren dürfen, dass die Vershclüsselung der Festplatte so ein Witz ist und leicht geknackt werden kann. Danke Apple!
Inzwischen ist das System größtenteils wieder auf den Beinen und ich mache den Rest on the go. Nerven, Erinnerungen und Zeit hat es trotzdem gekostet. Ich nutze zwar Time Machine weiterhin (es ist einfach komfortabel), aber ab jetzt wird alles bei Dropbox gespeichert. Komme, was wolle.

Am letzten Mittwoch ist etwas für mich unvorstellbares passiert: Meine Festplatte wurde gelöscht.Als Vorgeschichte dazu ist vielleicht zu erwähnen, dass ich schon fast fanatisch die meisten Dinge meines Lebens mit dem Computer festhalte. Haushaltsbuch, Tagebuch, was ich esse und Musik und Fotos ja sowieso. Da mir Bewusst ist, was der Verlust dieser Daten für mich bedeutet, sichere ich die Daten sogar zweifach ab. Einmal auf einer externen Festplatte mit dem (bis dahin) sehr guten Backup Programm von Apple (Time Machine) und einem Internetbackupservice, der sehr zu empfehlen ist (Dropbox).So habe ihc mir auch letzte Woche keine großen Gedanken gemacht, als mein Computer nach einem Absturz meldete, dass er wichtige Systemdateien nicht finden könnte. Es hat ja schon beim letzten Mal ganz famos geklappt, alles aus dem Backup herzustellen. Also formatiere ich die Festplatte, klicke brav auf “Aus einem Backup wiederherstellen” und warte ab. Langer Rede, kurzer Sinn, ich konnte mich trotz wiederhergestelltem Backup nicht wieder anmelden. Was an dieser Stelle eingeschoben werden sollte, ist, dass ich meine Festplatte mit Filefault verschlüsselt habe.Nach vielen, vielen eigenen Versuchen und diverser Anrufe kam raus, dass der verschlüsselte Part der Festplatte nur dann gesichert wird, wenn man sich abmeldet (was ich wusste). Da Time Machine aber sehr regelmäßig Sicherheitskopien erstellt, reicht die externe Festplatte nicht lange. Dann werden alte Backups gelöscht (was ich auch wusste). Time Machine kann aber nicht zwischen Backups MIT verschlüsselten Daten und Backups OHNE verschlüsselten Daten unterscheiden (was ich nicht wusste). Daher wurde das vollständige Backup bei mir jedes Mal mit unvollständigen Backups ca. 10 Stunden nach Inbetriebnahme des Computers gelöscht. Da ich den Computer eigentlich nur ins Stand By fahre, keine lange Zeit.So sind meine komplette Bankdaten weg, 11.000 Bilder nurnoch in kleinem Format da und die Sortierungen ist ja sowieso weg. Hätte ich nicht auch Dropbox genutzt, wäre alle Dokumente auch weg. Im Zuge meiner Recherche habe ich sogar noch erfahren dürfen, dass die Vershclüsselung der Festplatte so ein Witz ist und leicht geknackt werden kann. Danke Apple!Inzwischen ist das System größtenteils wieder auf den Beinen und ich mache den Rest on the go. Nerven, Erinnerungen und Zeit hat es trotzdem gekostet. Ich nutze zwar Time Machine weiterhin (es ist einfach komfortabel), aber ab jetzt wird alles bei Dropbox gespeichert. Komme, was wolle.

Uncategorized Und wir fahren auf dem Meer, auf dem Meer…

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So, da bin ich wieder.Miami

Nachdem ich meine Diplomarbeit abgegeben und nun mit dem Studium fertig bin, habe ich noch einmal eine Reise angetreten, bevor mich der “Ernst des Lebens” einholt. Es ging zunächst nach Florida und von da aus mit dem Schiff weiter in die Karibik. Hört sich gut an, ne?

Unser Startpunkt war also Miami. Wir sind im Days Inn Miami Beach eingekommen, das ich echt empfehlen kann. Natürlich schon etwas heruntergekommen ist sein Preis doch gerade mal ein Drittel von dem, was die anderen Hotels auf der Meile zu bieten haben. Art Deco ViertelDazu liegt es am Strand und die Zimmer sind sauber. Die ersten Tage sind wir derart hin und her gejagt, dass uns gar nicht auffiel, dass es uns mitten ins Art Deco Viertel verschlagen hat. Anfang des 20. Jahrhunderts war hier noch alles Kokusnussplantage gewesen, was ein Hurricane aber geändert hat. Die Neubauten wurden dann allesamt im gerade angesagten Baustil, halt Art Deco, gebaut. Wie ich finde wunderschön. Die anderen Ecken der Stadt haben wir natürlich auch mitgemacht. Interessant war noch little Cuba, in dem man echt das Gefühl hat, ein anderes Land zu betreten. Auf derselben Stadtrundfahrt haben wir uns natürlich nicht nehmen lassen, die Häuser der schönen und reichen zu bestaunen. Wie ich finde haben diese allerdings eine komische Standortwahl getroffen, denn die Aussicht der meisten ist auf den Industriehafen der Stadt. Das schönste in Miami war dann auch die Vizcaya, ein riesiges Haus, das einem Industriemagnaten gehörte. Es hat mir schier die Stimme verschlagen. Nicht nur ist es wohl der feuchte Traum einen jeden Antiquitätensammlers, es sind auch so viele verschiedene Stile kreativ kombiniert, dass man die Eindrücke gar nicht alle aufnehmen kann.

EvergladesWeiter ging es in die Everglades. Wir hatten das Glück, dass gerade Paarungszeit war. Daher gab’s viele Krokodile zu bestaunen. Unser Führer war auch klasse, so dass man echt einen guten Eindruck vor diesem riesigem Naturpark bekam. Aber keine Zeit verschwitzen, nächster Stopp war Fort Myers. Eigentlich “nur” ein schönes Städtchen, dennoch erwähnenswert, denn unser Restaurant dort war genial. Wollten wir doch in ein nettes Hafenrestaurant haben wir an dessen Stelle eine auf superkaribisch gemacht Bar gefunden, in der (wie könnte es anders sein) ein Elvisimitator einen Song nach dem anderen zum besten gab. Es war riesig!

Nun ging die erste Woche schon fast vorbei und es war Zeit, Segel zu setzen. Unser Schiff war die “Oasis of the Seas”, das größte Passagierschiff der Welt.Oasis of the Seas Wenn ich sage riesig, wäre das noch untertrieben. Das Schiff hatte einen eigenen Park, eine Poollandschaft, ein Theater, eine Eisbahn (!!!), Kletterwände, Surfwellen, Promenaden, Laufbahnen und und und. Man könnte bei über 5.000 Passagieren meinen, es wäre überfüllt gewesen, aber Tatsache ist, dass es für einen selbst immer angenehm war. Ich hätte noch gut zwei Wochen mehr auf dem Kahn verbringen können. Die karibischen Inseln waren so, wie man es sich vorstellt: Sonne, Palmen und Meer.Karibik Einziges Manko war hier, dass wir immer nur ca. 6 Stunden an Land verbringen konnten, das Ganze also kaum genießen konnten. Für mich war hier ein besonders Highlight auf St. Thomas, wo ich Tauchen war. Zwar war die Unterwasserwelt von Thailand schöner, aber auch hier gab es einiges zu entdecken. Nicht zuletzt ein Wrack, das wir erkunden konnten.

Urlaub auf dem Schiff hatte viel von Cluburlaub. Man hört es vielleicht schon heraus. Für mich hätten alle Tage Seetage sein können. Ich fand dieses Gefühl super, zu allen Richtungen Meer zu haben, soweit man sehen konnte. Das Schiff hat mir auch richtig gefallen. Ich bin halt eine Wasserratte.Abschied

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Dies und das HamMUN

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Ein bisschen spät, aber ich wollte doch trotzdem ein bisschen zu meinem Aufenthalt in Hamburg schreiben.

Letztes Wochenende war ich auf der HamMUN, einer MUN (für Model United Nations) in Hamburg. MUNs simulieren im Kleinen die Vorgänge innerhalb der UNO, einem wird ein Komitee und ein Land zugewiesen und man hat diese Meinung dann nach bestem Wissen zu vertreten. Ich habe Pakistan abbekommen, daher war das gar nicht so einfach. Aber von vorne.

Wieder einmal hatten wir riesiges Glück mit dem Hotel. Wir sind in der “Kogge” untergekommen, die nur eine Straße von den Landungsbrücken und drei von der Reeperbahn entfernt war. Es war billig, sauber und trotz gegenteiliger Behauptung des Besitzers leise. Pluspunkte waren auch eben dieser Besitzer und die im Hotel vorhandene Bar, die allerhand Hamburger Urgestein beherbergte.

Uns wurde aber gar nicht so viel Gelegenheit gegeben, sich dort aufzuhalten, da das Wochenende wirklich ganz im Zeichen der MUN stand. Schon am ersten Abend, als wir ankamen, wurde besprochen, welches von den zur Auswahl stehenden Themen behandelt werden sollte. Ich war im UNEP (United Nations Environment Programme) und es standen Wasser und regenerative Energien zur Verfügung. Da Wasser in Pakistan knapper ist, habe ich mich dafür eingesetzt und das Thema kam auch durch. Die nächsten drei Tage wurde also intensiv über eine Lösung des Problems gestritten, verschiedene Positionen ausgetauscht und am Ende wurden sogar zwei Resolutionen zu dem Thema verabschiedet.

Die Diskussion ist dort stark reglementiert, da etwas anderes bei einer Gruppe aus immerhin 40 Ländern gar nicht möglich wäre. Es gibt grundsätzlich drei Modi. Die ganz normale Sitzung, in der jedem Redner eine bestimmte Redezeit (bei uns meist 2 Minuten) zugeteilt wird und er in dieser Zeit auch Fragen beantworten kann, den moderierten Caucus, in dem ein bestimmtes Thema in moderierter Diskussion besprochen wird, und den unmoderierten Caucus, in dem man sich ganz frei bewegen kann. Im unmoderierten Caucus werden dann auch eigentlich die wichtigsten Sachen verabredet und auch die Resolutionen geschrieben. Es war wirklich interessant, das Wechselspiel der Modi und auch der Personen dort zu erleben.

Aber es war nicht nur alles “Arbeit”, es gab auch ein wirklich gutes Abendprogramm. Während wir am Donnerstag Abend noch ein bisschen Sightseeing in Hamburg machen konnten, ging es am Freitag in die Disko “Quer”, in der eine wirklich, wirklich gute Rockabilly-Liveband spielte. Am Samstag war dann Ball angesagt. Ich dachte ja schon zuerst, ich wäre der einzige Verrückte, der eine Fliege dabei hatte, aber weit gefehlt. Manche sind sogar in Paradeuniform aufgelaufen.

Insgesamt war das Wochenende wirklich ein schönes Erlebnis. Ich kann eigentlich jedem nur empfehlen, mal an einer MUN teilzunehmen. Lehrreich und lustig, was gibt’s besseres?

Reisen Lauf, Tim, Lauf!

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Es ist passiert, ich bin die vollen 42,125 KM gelaufen.

Aber zunächst von vorne. Ich hatte mich im eingemietet. Schon fast zu zentral, denn es war nur 15 Meter vom Bahnhof entfernt, was die Parkplatzsuche schwierig gestaltete. Aber davon ab ein super Hostel. Die Räume einfach, aber ausreichend, die Leute, die dort arbeiteten waren wirklich sehr nett und auch das Publikum war ein bunt gemischter Haufen. Dazu gab es noch so tolle Sachen wie eine “Pasta Party”, bei der vom Hostel aus alle Nudelgerichte umsonst ausgegeben wurden. Sowieso war die Stadt viel schöner, als ich sie in Erinnerung hatte. Inzwischen war die Ziel (auch Einkaufsstraße) wieder zu und auch sonst wirkte alles einfach netter.

Am nächsten Morgen bin ich früh aufgestanden und auch direkt zum Startpunkt hin. Da auch dieser direkt in der Innenstadt war, kein großes Problem. Was mir besonders an der ganzen Organisation dort gefallen hat war die Herzlichkeit der Leute. Als ich bei einer Frau nachfragte, wo man einen Apfel kaufen könne, zog sie nur einen Joghurt aus ihrem Rucksack und entschuldigte sich noch dafür, dass es kein Apfel war. Zu diesem Zeitpunkt kamen auch meine Eltern, die mich während des Laufes unterstützen wollten. Dafür sind sie schon in den frühesten Morgenstunden in Herne losgefahren. Ohne den Zuspruch hätte ich es auch nicht geschafft.

Da es mein erster Marathon war, musste ich aus den hintersten Plätzen starten. Ich stand mit einem interessanten Grüppchen dort. Man meint nicht, wie viele ältere Menschen mit diesem Sport anfangen. Teilweise waren die Leute jenseits der 60. Da ich so weit hinten war, dauerte es auch 15 Minuten von Startschuss bis zum Überqueren der Startlinie. Atemberaubend, wie viele Leute dort stehen und einem zujubeln. Allein dafür lohnt sich die Teilnahme. Von den Endorphinen getragen machte ich den absoluten Anfängerfehler und startete zu schnell. Ich habe zwar das Tempo später wieder zurückgefahren, aber ich merkte doch den ganzen Lauf über, dass manche Energiereserve nicht mehr da war. Bei Kilometer 31 hat dann auch noch mein Bein gekrampft. Aufgeben war aber keine Option mehr und so schleppte ich mich durch die Straßen. Man meint gar nicht, wie sehr einen dann die Leute unterstützen. Ich war für jeden Zuruf dankbar. Am Ende kamen dann noch einmal die Glückshormone zum Vorschein. Teil der Gedanke, dass die Schmerzen gleich aufhören, teils der Gedanke, die große Leistung geschafft zu haben, haben mich über die Ziellinie getragen. Ich war noch nie so Dankbar, einen Teller Suppe zu bekommen.

Welche Lehre ziehen wir daraus? War es schmerzhaft? Ja, die Schmerzen waren schlimmer, als vorgestellt. War es schön? Auf alle Fälle! Die Eindrücke werde ich wohl nie vergessen und es macht mich ein bisschen stolz, auf die Landkarte zugucken und dort sehen zu können, was ich da abgelaufen habe. Der nächste ist schon in Planung.

Wer den Einlauf sehen will, hier ist der Link

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Reisen Mein Wochenende in Wien

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StudentenprotesteLetztes Wochenende habe ich meine Verwandtschaft in Wien (und Umgebung) besucht. Den Besuch hatte ich mir schon seit Ewigkeiten vorgenommen, kam aber leider zwischen der Uni und den ganzen Praktika nicht dazu. Schade, denn ich könnte schon wieder hin.

Ich kam am Freitag in Wien an. Da die ganze Verwandtschaft arbeiten musste, war es erstmal an mir, Wien allein zu erkunden. Ich habe den Morgen für einen kleinen Spaziergang reserviert, auf dem ich mich natürlich gleich hoffnungslos verlaufen habe (Ich war sogar einmal dort, wo die U-Bahnen und die Dummen, die die Endstation vergessen, gelagert werden). Aber umso besser, so sieht man wenigstens das echte Wien. Und das ist wunderschön. Die Bauten sehen alle unheimlich schön aus und es gibt viele Säulen. Anders als in Washington wirken die Gebäude dazu aber sehr organisch und man kann sich wirklich sehr gut vorstellen, wie damals der Kaiser durch die Straße gezogen ist. Auf meiner Odyssee habe ich auch was von den sehr heftigen Studentenprotesten dort mitbekommen. Sämtliche Universitätsgebäude sind mit Bannern versehen, auf denen sich die Studenten Luft machen.

Meine erste “richtige” Sehenswürdigkeit war der Stephansdom. Ein sehr schöner Dom, der mitten imStephansdom Zentrum von Wien steht. Für mich war er aber wegen seiner Katakomben so interessant. Hier gab es den neuen Teil, der für “Höhere” bestimmt war, und den alten, in dem die normale Bevölkerung ihre letzte Ruhe fand. Im ersten Teil waren z.B. die Habsburger, ein sehr mächtiges Adelsgeschlecht, begraben. Da diesen aber ein einzelnen Begräbnis nicht reichte, hat man für jeden gleich drei abgehalten. Eines für den Körper, eines für das Herz, eines für die anderen inneren Organe, jedes in einer anderen Kirche. So stand ich dann zwischen vielen Gefäßen, die ein wenig an Einmachgläser erinnerten und die inneren Organe enthielten. Ein komisches Gefühl. Im alten Teil war sehr interessant zu sehen, wie früher bestattet wurde. Hier gab es nämlich nur Massengräber, die teilweise auch komplett für Pestopfer reserviert wurden. War dieser Teil der Katakomben voll, hatte man auch keine Skrupel, die Gebeine einfach platzsparender einzulagern um Platz zu schaffen. In Summe alles sehr makaber, aber definitiv sehenswert.

Als großer Fan der UNO konnte ich es mir ja nicht nehmen lassen, eines ihrer größten Büros zu besuchen. Dieses steht in der so genannten UNO City (natürlich in Wien). Hier ist zum Beispiel die UNO Behörde, die sich für den friedlichen Einsatz von Atomkraft einsetzt lokalisiert. UNO-GebäudeWo wurde damals der nordkoreanische Atomtest detektiert? Nicht in einer abgelegenen Forschungsstation, sondern genau hier. Ich wollte natürlich alles besichtigen. Nachdem ich meinen Besucherausweis in der Hand hielt kam ich mit einer aus Washington geschickten Studentengruppe ins Gespräch. Sie studierten alle Politik und wurden in 10 Tagen durch ganz Europa geschickt. Ich malte mir aus, dass deren Führung bestimmt interessanter werden würde und ging einfach mit. Das Innere war dann auch wirklich beeindruckend. Natürlich alles im Stil der 70er, aber man muss sich ja auch dazu denken, was hier alles getan wird und welche verschiedenen Positionen es hier schaffen, relativ friedlich unter einem Dach zu arbeiten. Und das zu einer sensationellen Miete von 1 Schilling im Jahr! Eindeutige Höhepunkte der Reise waren der Friedensnobelpreis, der an einer Wand hing (ich war ihm soo nah), und das Stück Mond, dass die NASA als Geschenk gegeben hat. Schon beeindruckend, wenn man sich vorstellt, was es für eine Reise hinter sich hat. Ein Hoch auf die Ingenieure ;)

KroneDie Nationalbibliothek und die Schatzkammer kamen noch zum Schluss. Der Prunksaal der Bibliothek war sehr schön und geräumig, war aber trotzdem nicht so eindrucksvoll wie der der Anna Amalia Bibliothek. Man merkte, dass diese Bücher nicht mehr genutzt wurden. Die Schatzkammer war beeindruckend. Schon allein wegen der Reliquien. Ein Nagel vom Kreuz, eine Dorne der Dornenkrone, ein Stück Holz vom Kreuz und sogar die Lanze, mit der Jesus erstochen wurde, waren hier zu finden. Wie hat mal jemand gesagt? “Wenn alle Reliquien wahr wären, wäre Jesus an einem ganzen Wald gekreuzigt worden.”

Der Besuch bei der Familie war sehr schön. Ich kam bei meinem Großcousin unter und der hat wirklich eine sehr nette Familie. Sein Sohn war sogar so nett und hat mir sein Zimmer überlassen. So haben wir am Samstag dann auch den Rest, der am Rax lokalisiert war, besucht. Ich habe mich echt gefreut, alle mal wieder zu sehen. Nicht zu letzt wegen der exzellenten Kochkünste ;)Rax

Am Abend ging es dann für mich wieder zurück nach Wien. Dort wurden das Museumsquatier, in dem der erste Punschverkauf aufgemacht hat, und ein paar Bars näher inspiziert. Könnt ihr folgende Liste vervollständigen: Tocotronic, WIZO, Rocko Schmony und …. Ich! Ich hatte mich in der Seite im Reiseführer verschlagen und bin so im Fürstenhof gelandet, was eben diese (und noch viele andere) illustre Persönlichkeiten beherbergt hat. Wirklich nette Mitarbeiter, schöne Zimmer, zentrale Lage und einen fairer Preis, eine klare Empfehlung von mir.

Am nächsten Tag wurde noch der Nationalfriedhof besichtigt. Angeblich sind dort mehr Leute bestattet, als Wien Einwohner hat. Einige von ihnen Falco, Beethoven und Strauß. Wirklich sehr schön und ein würdiger Abschluss für meine Reise. Wien, ich komm bald wieder!

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Praktikum Praktikum in Bayern

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Ich komme frisch von meinem offiziell letztem Praktikum. Es war auf einer Bohranlage in Bayern. und ich habe so einiges zu erzählen.

Schon die Fahrt war ereignisreich. So hat sich ein Auto kurz nach Stuttgart überlegt, doch auch mal zu überholen, mich mit TempoP1000016.JPG 140 auf der Überholspur aber trefflich ignoriert. Das Ergebnis war ein Rendezvous mit der Leitplanke, das allerdings so heftig war, dass ich die zwei Autobahnspuren zurück zum Seitenstreifen überquerte. Ich schreibe es mal den Schutzengeln in meinem Auto zu (Danke an alle Schenker), dass niemand direkt hinter mir war. Das betreffende Auto ist übrigens selig weiter gefahren. Als es noch anfing bitterlich zu regnen, just in dem Moment, in dem ich aussteigen musste, war natürlich meiner Laune nicht förderlich. Zu guter Letzt versagte mein Handy noch. Aber die Geschichte hat ein Happy End. Ein Autofahrer hat das ganze beobachtet, ist dem Schuldigen sofort hinterher und hat das Nummernschild der Polizei durchgegeben. Es gibt Engel auf Erden. Dieser wurde dann sofort von der Polizei abgewunken und so standen wir kurze Zeit später zusammen auf einem Rastplatz. Er sagte, er hätte nichts gehört. Wenigstens hat er dann ohne Murren und Knurren alle Daten raus gerückt und ich habe Hoffnung, dass jetzt alles reibungslos weiter geht. Natürlich trauere ich meinem Auto hinterher. Wir haben viel erlebt, aber das ist leider ein Totalschaden. Wenigstens bin ich unversehrt.

An meinem Ziel angekommen hellte sich meine Laune jedoch auf. Meine Bleibe dort war für den Preis sauber und komfortabel, ich hatte sogar einen Kühlschrank auf dem Zimmer und die Besitzer der Pension waren herzensgut und um noch mal einen drauf zu geben Besitzer eines super Restaurants. Für Leib und Wohl dort war also gesorgt. Dennoch muss ich sagen, dass das Leben in Bayern und besonders auf dem Dorf ein Kulturschock war. Das ich dem Internet entsagen musste, war mir klar, aber selbst das Mobilfunknetz war alles andere als stabil. Auch die Verhaltensweisen dort waren mir fremd. So gab es Familien, die sich an Kreuzungen niedergelassen haben, um da mit Klappstuhl offensichtlich zu picknicken. Ich habe also selbst dort mein Wissen über die Gattung Mensch erweitern können.

Bohrturm4025-screen.jpgMein Wissen über das Bohren wurde auch erweitert. Ich war an einer Bohranlage der Hekla Energy. Es war eine Geothermie-Bohrung, also wurde nach heißem Wasser gebohrt, das später in einem Kraftwerk in elektrischen Strom und Fernwärme umgewandelt werden sollte. Es wurde 14 Tage durch in 12 Stunden Schichten gearbeitet, was mir aber nichts ausgemacht hat. Meine Kollegen, allen voran der Elektriker, dem ich unterstellt war, waren alle sehr nett und haben sich auch für die dümmsten Fragen die Zeit genommen. Das Leben auf der Bohranlage war faszinierend. Schon allein, dass dort über 4000 Meter in die Erde gebohrt wurde, verschlug mir die Sprache. Man hat auch einiges erlebt. So werde ich meine Besteigung des Bohrturms, immerhin 70 Meter hoch, wohl so schnell nicht vergessen. Da hieß es echt: Bloß nicht nach unten gucken. Ich hatte also eine schöne Zeit und habe viel dazu gelernt. Was will man mehr von einem letzten Praktikum? Vielen Dank noch einmal für die sehr nette Behandlung der Firma Hekla.

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Praktikum Gießerei

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Mein Studium neigt sich dem Ende zu und so habe ich momentan viel zu tun. Darunter auch das absolvieren einiger kurzer Praktika.

Wie man ja aus vergangenen Einträgen erfährt, versuche ich bei Praktika trotz der vorgeschriebenen Inhalte immer etwas zu finden, das mich persönlich interessiert. So bin ich jetzt in der Gießerei Eickhoff, die unter anderem für die Windenergieindustrie produziert.

Die Firma Eickhoff kümmert sich besonders für eine Gießerei (habe ich aus Erfahrungsberichten erfahren) sehr gut um die Studenten. Ich werde alle zwei Tage in eine andere Abteilung gesteckt und bekomme so den kompletten Ablauf vom Model zum Gussteil mit.

Als Ingenieur geht mir natürlich dort das Herz auf. Es ist ein besonderer Anblick, das flüssige Metall zu sehen und auch die großen Gerätschaften (z.B. eine über 4m große Flansch) , mit denen dort hantiert wird, sind etwas für mich. Wobei ich es immer noch erstaunlich finde, mit welcher Präzision dort gearbeitet wird. Wobei sich ja heißes Metal beim Abkühlprozess zwangsweise verzieht, schafft man es dort, ein 4m Maß auf Millimeter genau zu bestimmen.

Leider kann ich wegen des Firmengeheimnisses hier keine Fotos einfügen, aber man muss nur mal eine der zahlreichen Fernsehdokus über das Thema einschalten, um ein Bild davon zu bekommen.

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Studium The intelligent Investor

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Es gibt was Neues: Ich werde ab sofort hier in regelmäßigen Abständen ein Buch vorstellen. Ich lese in der Regel so oder so jede Woche ein Buch über ein bestimmtes Thema. Warum soll der Leser dieser Seite nicht davon profitieren?

Wer die Seite hier schon lange liest, weiß, dass ich früher mal eine kleine Einführung in die Welt der Aktien veröffentlicht habe. Obwohl ich das nicht mehr tue, beschäftigt mich das Thema nach wie vor. Und wenn einen das Thema beschäftigt, kommt man meiner Meinung nach an dem Buch “The intelligent Investor” von Benjamin Graham nicht vorbei.

Benjamin Graham war ein Professor der Ökonomik an der Culumbia University, wo unter anderem auch Warren Buffet sein Schüler war. Er gilt an Erfinder der Fundamentalanalyse.

Das Buch beschäftigt sich mit dem Investment von Geld in Aktien, Unternehmen und Anleihen. Aber eigentlich geht es um viel Grundsätzlicheres. Graham versucht dem Leser auf jeder Seite klar zu machen, dass es sich bei Geldanlagen nicht um ominöse Wolkenschlösser handelt und auch das berühmte Bauchgefühl viel weniger Platz in dieser Welt hat, als man sich das immer so einredet. Vielmehr geht es hier darum, sich nüchtern Gedanken zu machen und dann auf einer Datenbasis seine Entscheidung zu fällen. Ein sehr zentraler Satz des Buches ist “Investment ist most intelligent when it is most businesslike”.

Stets werden Anlageformen von zwei perspektiven gesehen: Der zurückhaltende Investor, der sein Geld zu moderaten Renditen anlegen will und weder Zeit noch Lust hat, sich eingehender damit auseinanderzusetzen, und der “Enterprising Investor”, der Zeit hat, sich mit der Materie auseinander zu setzen, und den Willen hat, auch Risiken einzugehen. Unter diesen beiden Gesichtspunkten werden verschiedene Anlageformen analysiert und Strategien vorgeschlagen, zu investieren.
Etwas, was dieses Buch von vielen anderen unterscheidet, ist die Aussage, dass es unmöglich ist, den Markt zu schlagen. Jedenfalls meistens. Die Argumentation ist, dass sich sehr viele Leute im Markt bewegen, sehr viel Zeit einsetzen und nicht alle dumm sind. Hat man also kein Geheimnis oder einen großen Intelligenzvorsprung vor dem Rest der Menschheit, kann man die Märkte nicht besser als alle anderen vorhersagen. Also bleibt einem nur, Schnäppchen zu machen.
Das Buch unterscheidet zwischen innerem Wert einer Anlage und Preis einer Anlage. Steht ein Unternehmen also offenbar nach den Geschäften sehr gut dar, seine Anteile werden aber sehr billig oder teuer verkauft, gibt es hier einen Unterschied zwischen dem Preis des Unternehmens und dem Wert. Dies gilt es auszunutzen. Wie man nun den Wert des Unternehmens bestimmt, wird im Buch ausführlich erläutert.

Angemerkt sei noch, dass das Buch recht alt ist. Ich habe die Originalausgabe von 1949 gelesen. Daher nehmen z.B. Zuggesellschaften einen Platz in der Liste der großen Unternehmen auf und auch sonst sind die wirtschaftlichen Beispiele einem oft fremd. Für mich war dies aber kein Nachteil. Für mich war die Methode hier viel wichtiger als die reine Wertpapieranalyse.

Was mir an dem Buch sehr gefallen hat, war seine Nüchternheit. Es atmet dieses Buchhalterische, das ich mir immer bei Wirtschaftlern des vergangenen Jahrhunderts in einer Zeit vor Excel Sheets vorstelle. Es werden nie riesige Renditen versprochen. Im Gegenteil werden meist Hoffnungen darauf zerstört. Aber das Buch zwingt uns zwei Dinge, die viel wichtiger sind. Wie man eine Kontinuität in seiner Anlagestrategie bewahrt und wie man wenigstens keine Verluste macht. Klare Leseempfehlung!

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Reisen Thailand die Dritte

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Zum Abschluss unserer Reise ging es nach Koh Tao.

Der Name bedeutet Schildkröteninseln und stammt daher, dass früher viele Schildkröten auf dieser Insel gebrütet haben. Sie hat aber noch eine unrühmlichere Historie. Früher war es eine Gefängnisinsel und viele der heutigen Bewohnen stammen von eben diesen Gefangenen ab.

Hier ging es eher lässig zu, aber trotzdem ein paar Höhepunkte:

  • Sonne, Strand und MeerP1070480.JPG
    Ich bin, was Strände angeht, versaut für das ganze Leben. Nicht mal, weil der Sand so weiß und fein war. Aber man liegt dort am Strand und schaut auf palmenbesäumte Hänge. Abends spielen Leute mit Feuerbällen am Strand. Die Strandbars sind auch ganz weit vorne. Und von dem Wasser braucht man gar nicht zu reden (Tue ich trotzdem gleich).
  • Tauchen
    Koh Tao ist für seine Tauchmöglichkeiten weltberühmt. Man geht bis zu den Knien ins Wasser und schon kommen Papagaienfische an. Wenn man unter Wasser 10 Meter weit gucken kann, ist dies schlecht. Ich hatte sogar besonderes Glück. Spontan entschloss ich mich, doch mal nur so zum Spaß tauchen zu gehen. Schon als wir auf das Boot stiegen kam der Funkspruch. Wahlhai gesichtet. Walhaie sind die größten Fische der Welt (Bis zu gut 5 Metern) und auch hier recht selten. Als wir unter Wasser waren, ging auch erst mal alles normal von statten. Wir haben ein bisschen den Tauchgrund erkundet, der natürlich auch für sich sehr schön war. Walhaie sind halt auch Tiere und daher halten sie nicht viel von Verabredungen. Auf einmal bimmelte aber meine Tauchführerin wie verrückt und da kam er. RIESIG! Und dabei schwebte er majestätisch durch das Wasser. Wirklich wunderschöne Tiere. Da sie so groß sind, müssen sie sich ja um Jäger keine besonderen Gedanken machen und so waren wir ihm auch herzlich egal. WIr konnten neben ihm her tauchen, bis die Flaschen leer waren.
  • BungalowsP1070719.JPG
    Das mag jetzt ein wenig schräg klingen, Bungalows als Höhepunkt des Urlaubs zu beschreiben, aber die waren auch cool. Wir hatte einen Strandbungalow direkt am Meer. Vor einem anderen hing stilecht die Hängematte. Ich kann diese Art, Urlaub zu machen echt vor Hotelzimmern empfehlen, hat mir gut gefallen.

Und damit war unsere Zeit in Thailand auch schon vorbei. Ich hatte mich ja erst auf einen eher mäßigen Urlaub eingestellt, wurde dann jedoch sehr positiv überrascht. Nicht zuletzt wegen meiner Reisegruppe. Thailand wird mich wieder sehen.P1070470.JPG    vlcsnap-7282386.png P1070600.JPG

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