Posts Tagged: Asien

Dschungel & Dschungel (Kambodscha, die Vierte)




DSC03995

DSC04029

Erst Dschungelruinen, dann ab in den “richtigen” Dschungel!
So in etwa hatten wir uns das bei der Reiseplanung gedacht. Ein bisschen komisch wurde uns aber schon, als wir zunächst 5 Stunden mit dem Bus in Richtung nirgendwo fuhren, nur um dann in ein Kanu gesetzt zu werden, dass uns noch einmal 2 Stunden per Fluß in den immer dichter werdenden Wald führte. Endlich angelegt, wurden wir informiert, dass wir nun ca. eine halbe Stunde “ungefähr” in die Richtung “da” gehen müssten.
Nachdem wir den Hauptbau der kleinen Bambussiedlung erreicht haben, wurde uns sehr schnell klar, dass es sich hier um eine Unterkunft der Sparte “Eco-Tourism” handelt. Hier wurden lokale Bewohner, oftmals auch Wilderer, dazu gebracht, Ihre Fertigkeiten besser als Touristenführer einzusetzen. Auch waren alle Hütten mit kleinem ökologischen Einschlag aus lokal vorkommenden Materialien gebaut worden. Strom gab es nur Abends, die Dusche war über der Toilette. Diese Art des Urlaubes war ein zweischneidiges Schwert. Einerseits gibt einem die Abhängigkeit von der Umgebung (Duschen im Bach war einfach angenehmer/Wenn Licht aus war, war List aus) eine merkwürdige Gelassenheit. Andererseits war es auch wirklich die volle Breitseite der Natur, mit der man in Berührung kam. So sind die Geräusche im Dschungel nachts und ohne erfahrene Guides durchaus furchteinflößend. Auch schwöre ich bis heute noch, dass der lokale Regen in unserer Hütte durch Tiere verursacht wurde, die uns durch das Dach zu markieren suchten. Blutegel sind auch ziemlich eklige Gesellen, durften wir dort feststellen.

Derart die Nerven gestählt, sDSC04089ind wir dann in die große Stadt: Bangkok!
Wir kehrten an der Khaosan Road ein, “der” Rucksacktouristen-Straße überhaupt. Inzwischen natürlich für den Massentourismus angepasst ähnelt hier vieles einem Jahrmarkt,d er aber sehr amüsant anzuschauen ist. Mir ist die Stadt wirklich sehr sympathisch. Eine TukTuk Fahrt treibt den Verkehr ähnlich hoch wie eine Achterbahnfahrt und es gibt einfach immer etwas neues zu entdecken.
Wir haben uns diesmal auf die Standards beschränkt. So waren wir auf dem TNT Markt. Zehntausende kleiner Stände dicht an dicht gedrängt. Hier kann man von der Wohnungseinrichtung bis zum T-Shirt alles kaufen. Dagegen verblassten selbst die Shopping-Zentren in der Innenstadt. Im Königspalast konnten wir uns kaum entscheiden. Auf der einen Seite unglaublich Kitschig, aber auf der anderen Seite einfach so eindrucksvoll. Alles glänzt und funkelt.

Und so flogen wir wieder gen Heimat. Entspannend war der Urlaub nicht wirklich, aber wir waren um viele, viele Eindrücke reicherDSC04181her.

Siem Reap (Kambodscha, die Dritte)

 


Siem Reap… Ja, was soll man sagen? ach dem etwas ungemütlichen Phnom Penh wirkte dieses kleine Örtchen mit seinen kleinen Gassen und bunten Farben geradezu paradiesisch.

DSC03365

DSC03296

Natürlich ist es auch eine Touristenfalle, aber eine durchweg sympathische. Viele nette Restaurants, kleine Läden, Lebenmittelmärkte. Wir hatten hier wunderschöne Tage und Abende.
Auch hat hier das Radtour-Konzept perfekt funktioniert. Die Stadt ist klein und man ist schnell auf weitem Flur. Im Nationalpark des Angkor Wats gibt es viele Bäume, die Schatten spenden und so war man nicht mehr durch das Wetter belastet, als hier im Frühjahr. Auch hatte dieses für Touristen etwas ungewöhnliche Verkehrsmittel den netten Nebeneffekt, dass wir genau versetzt zu den Frühaufstehern und den Mittagessern in den Ruinen ankamen; es war nicht leer, aber man musste sich nicht drängeln.DSC03418DSC03629

Diese Station war eine der großen Gründe, warum wir die Reise überhaupt angetreten haben. Hat es sich gelohnt? Auf jeden Fall!
Das Angkor Wat ist einfach beeindruckend. Man fährt einen breiten Fluß entlang und merkt auf einmal, dass es sich hier lediglich um den “Burg”-Graben der Anlage handelt. Hier hat man also versucht, aus damaliger Sicht ein Abbild des Himmels auf Erden nachzubauen. Man merkt an jeder Ecke, wie viel Finesse in den Bau gegangen ist. Symmetrie, Größe und Detailreichtum sind einfach überwältigend.
Aber auch die anderen Ruinen sind einen Besuch mehr als wert. Alles wirkt irgendwie andersweltlich und verwunschen. Wer einmal Indiana Jones sein wollte, hat hier seine Chance dazu. Unterstützt wird das Ganze natürlich sehr von den Bäumen, die teilweise sogar in die Ruinen so hineingewachsen sind, dass sie nun die ganze Struktur halten.

Den Naturaspekt unserer Reise sollte noch weiter verstärkt werden, denn nun ging es fernab jeder Zivilisation.

Kambodscha, die Zweite

DSC03250

Da waren wir nun, Kambodscha. Nach einer längeren Reise über die Grenze mir einem Fahrer, von dessen Berufswahl ich bis zum heutigen Tag nicht überzeugt bin (Wir sind mit einer Stunde Verspätung eingestiegen und hatten  den ersten Unfall nach 5 Minuten) wurden wir direkt an der Waterfront von Phnom Penh untergebracht.

Phnom Penh ist keine schöne Stadt. Alles ist sehr dicht und auch irgendwie voller Industrieabgase. Von unserem Balkon konnten wir einen Kaufplatz beschauen. Unter die Leute gemischt überkam uns aber eher das Gefühl, in einer Waschtrommel mit Hühnerbeinen als auf einem Bummelmarkt gelandet zu sein. Ähnlich stellte sich auch unser Bestreben nach einer Radtour am nächsten Tag als etwas zu waghalsig heraus. Das sind Straßen, auf denen ich nicht mit dem Auto fahren würde (die anderen Verkehrsteilnehmer sind nicht unschuldig daran). Und da habe ich Air Bags! Mit einem Fahrrad, an dem leider die Bremse nur in etwa bei jedem dritten Mal greift, muss man sich die Adrenalinausschüttung entsprechend angepasst vorstellen.

Trotzdem waren die Sachen, die wir gesehen haben, sehr interessant.DSC03187
Unser Guide sprach durch einen Aufenthalt in der DDR sehr gutes Deutsch und hatte die Zeit der roten Khmer am eigenen Leib mitbekommen. Entsprechend bedrückend war die Besichtigung der Gefangenenlager und Killing Fields. Auch, wenn das ohne Frage nicht in die Kategorie “klassisch schöne” Reiseerinnerungen gehört, war es doch wichtig, es einmal gesehen zu haben. Unfassbar (und dann als Deutscher leider auch schon wieder nicht), wie viel Leid und Rückschritt hier in so wenigen Jahren passiert ist.
Die anderen Stationen der Reise hier waren “leichter”. Siam war ohne Frage eine kulturelle Schlagader Asiens und entsprechend viele Prunkbauten und Geschichtsschätze sind auch hier vertreten. Selbst, wenn es den Attraktionen in Thailand ähnlich ist, war es doch wieder eindrucksvoll. Aber nach einem guten Tag ging es auf unserer rastlosen Reise auch wieder weg. Diesmal in Richtung Siem Reap und damit dem sagenumwobenen Angkor Wat!DSC03223

Kambodscha, die Erste

Beim Blick in das Blog ist mir aufgefallen, dass der Urlaub des letzten Jahres gar nicht richtig gewürdigt wurde. Dem möchte ich jetzt nachkommen.

DSC03010

Nach der üblichen Findungsphase (Strand oder Berge? Exotisch oder “normal”? Westen, Osten, Süden oder doch gen Norden?) wurde eine Reise zusammengestellt, die so manches Überraschungsei in den Schatten stellen könnte:
    • Sportlich (Eine Woche Fahrradtour)
    • Exotisch (Thailand & Kambodscha)
    • Schön (Regenwaldinsel/Hotel in Bangkok)
Die erste Nacht fing gut an. Wir hatten uns nur zur Übernachtung in eine kleine Seitenstraße nahe dem Zentrum eingenistet, allerdings nicht damit gerechnet, dass viele Bankautomaten in Thailand zwar deutsche Kreditkarten annehmen sollten, dies aber nur sehr sporadisch dann auch tun. Naja, nach ein paar Versuchen kamen wir an unser Geld und es ging zum nächsten Stopp der Reise: Chiang Mai.
DSC03182Die erste Lehre der Insel: Es gibt eine Regenzeit. Die zweite Regel lautete: Ja, den Namen trägt die Zeit zu recht. Das hatte leider als Auswirkung, dass der Strand nur begrenzt Spaß verströmte und das Meer durch diverse Strömungen nicht zum Schwimmen empfohlen wurde. Letzteres auch an den trockenen Tagen…Chiang Mai ist eine Tropeninsel, die noch weitgehend vom schlimmsten Massentourismus (siehe: Phuket) verschont geblieben ist. Sonnige Sandstrände, urige Bungalows und traumhafte Natur vor der Tür; dachten wir uns.
Trotzdem war die Insel interessant. Alles war riesig. Von Schmetterlingen groß wie Handteller bis zu Spinnen, die ähnlich gut proportioniert waren. Da schien es passend, ein Elefantencamp zu besuchen. Mit diesen ist es ja immer so eine Sache. Unterstützt man hier Tierquälerei oder vielleicht sogar eine unterstützenswerte Umweltinitiative??? Gott sei Dank hatten wir (jedenfalls vom Eindruck her) das Gefühl, dass es den Tieren dort gut gehen würde. Und so haben wir an einem sehr schönen Tag diese einfach wundervollen Tiere etwas näher kennenlernen können. Einfach beeindruckend. Schön war auch die Tauchtour dort. Wenn auch die Fische nicht ganz so farbenfroh wie “am Rüssel“ (von Thailand jetzt) waren, ist es immer wieder ein Erlebnis unter Wasser zu gehen. Wie im Aquarium.
Nach einer knappen Woche war auch schon unsere Zeit dort vorbei und es ging weiter. Auf nach Kambodscha!

2013 09 08 13 57 13

 

Thailand die Dritte

Zum Abschluss unserer Reise ging es nach Koh Tao.

Der Name bedeutet Schildkröteninsel und stammt daher, dass früher viele Schildkröten auf dieser Insel gebrütet haben. Sie hat aber noch eine unrühmlichere Historie. Früher war es eine Gefängnisinsel und viele der heutigen Bewohnen stammen von eben diesen Gefangenen ab.

Hier ging es eher lässig zu, aber trotzdem ein paar Höhepunkte:

  • Sonne, Strand und Meer
    Ich bin, was Strände angeht, versaut für das ganze Leben. Nicht mal, weil der Sand so weiß und fein war. Aber man liegt dort am Strand und schaut auf palmenbesäumte Hänge. Abends spielen Leute mit Feuerbällen am Strand. Die Strandbars sind auch ganz weit vorne. Und von dem Wasser braucht man gar nicht zu reden (Tue ich trotzdem gleich).
  • Tauchen
    Koh Tao ist für seine Tauchmöglichkeiten weltberühmt. Man geht bis zu den Knien ins Wasser und schon kommen Papagaienfische an. Wenn man unter Wasser 10 Meter weit gucken kann, ist dies schlecht. Ich hatte sogar besonderes Glück. Spontan entschloss ich mich, doch mal nur so zum Spaß tauchen zu gehen. Schon als wir auf das Boot stiegen kam der Funkspruch. Walhai gesichtet. Walhaie sind die größten Fische der Welt (Bis zu gut 5 Metern) und auch hier recht selten. Als wir unter Wasser waren, ging auch erst mal alles normal von statten. Wir haben ein bisschen den Tauchgrund erkundet, der natürlich auch für sich sehr schön war. Walhaie sind halt auch Tiere und daher halten sie nicht viel von Verabredungen. Auf einmal bimmelte aber meine Tauchführerin wie verrückt und da kam er. RIESIG! Und dabei schwebte er majestätisch durch das Wasser. Wirklich wunderschöne Tiere. Da sie so groß sind, müssen sie sich ja um Jäger keine besonderen Gedanken machen und so waren wir ihm auch herzlich egal. Wir konnten neben ihm her tauchen, bis die Flaschen leer waren.
  • Bungalows
    Das mag jetzt ein wenig schräg klingen, Bungalows als Höhepunkt des Urlaubs zu beschreiben, aber die waren auch cool. Wir hatte einen Strandbungalow direkt am Meer. Vor einem anderen hing stilecht die Hängematte. Ich kann diese Art, Urlaub zu machen echt vor Hotelzimmern empfehlen, hat mir gut gefallen.

Und damit war unsere Zeit in Thailand auch schon vorbei. Ich hatte mich ja erst auf einen eher mäßigen Urlaub eingestellt, wurde dann jedoch sehr positiv überrascht. Nicht zuletzt wegen meiner Reisegruppe. Thailand wird mich wieder sehen.

Thailand die Zweite

Heute ist Bangkok dran.

Eigentlich habe ich Bangkok dreimal erlebt. Als wir kamen, als ich meine Eltern abgesetzt habe und als ich wieder zurück nach Deutschland flog. Aber um ehrlich zu sein, kann man Bangkok ganz gut zusammen fassen. Es ist eine sehr lebhafte asiatische Stadt. Nicht so sauber wie die japanischen Städte, nicht so dreckig wie die chinesischen.

Höhepunkte waren hier

  • TukTuk fahren
    in Thailand gibt es Dreiräder, so genannte TukTuk, die die Aufgabe von Taxis übernehmen. Zwar wollen einen die meisten TukTuk Fahrer übelst über den Tisch ziehen, aber es ist trotzdem ein Riesenspaß. Auch ein gutes Mittel, den chaotischen Verkehr dort aus nächster Nähe anzusehen. Ein bisschen wie Achterbahn fahren mit der realen Gefahr, einen Unfall zu bauen.
  • Grand Palace
    Ich dachte ja, dass ich nach meinem Japanaufenthalt genug Tempel für zwei Leben gesehen habe. Falsch gedacht! Bei dem Besuch dieser Tempelanlagen hat es mir doch fast die Sprach verschlagen. Die Tempelanlage des Smaragdbuddhas (heißt so, ist aber aus Jade) enthält zum Beispiel eine riesige Spitze, die mit Gold beschlagen ist. Natürlich schon so bunt und geschmückt alles, dass es schon fast Kitsch ist, aber hier hat es gepasst. Auch sehenswert war das benachbarte Wat Arun, dass in einem sehr viel erdigeren Stil angelegt war. Hier konnte man sogar die Spitze besteigen. Allerdings wurden die Treppen so steil, dass es eher an eine Bergbesteigung erinnerte und nicht wenige Besucher beim Abstieg den Angstschweiß auf der Stirn hatten.
  • Chinatown
    Das chinesische Viertel von Bangkok war ein brodelnder See voll Leben. An jeder Ecke wurde Ware feil geboten und es gab unzählige Straßenstände mit Essen. hier habe ich auch meine Durian gefunden. Diese Frucht soll so schlimm stinken, dass sie in den meisten Hotels und U-Bahn Stationen verboten ist. Lecker sollte sie aber auch sein. Ich fand sie gar nicht so ekelig. Das Fruchtfleisch schmeckte ein bisschen nach Mangojoghurt. Sehr lecker.
  • Wochenendmarkt
    Ein komplettes Stadtviertel wird zum Marktplatz. Über 3.000 Stände. Es wird zwar oft das selbe angeboten, aber es ist doch interessant. Man sollte allerdings immer Handeln. Zum Teil gingen die Verkäufer um 60% mit dem Preis runter!

Alles in allem war Bangkok eine sehr unterhaltsame Stadt. Man kann viele Dinge tun und es gibt auch einige schöne Ecken. Schöne Ecken gab es allerdings auch auf unserer nächsten Station: Koh Tao

Thailand die Erste

Wie einige ja bereits wissen, habe ich die letzten 4 Wochen im schönen Thailand verbracht. Das Fernweh hat mich mal wieder geplagt und es hat mich nach Asien gezogen. Mit dem Argument “Sonne, Strand und Meer” konnte ich sogar Mitreisende für die Idee gewinnen.

Da ich diese seitenlangen Blog-Reiseberichte nicht mag, werde ich drei Einträge schreiben, die sich an den drei “Stützpunkten” unserer Reise (Chiang Mai, Bangkok und Koh Tao) orientieren.

Direkt zu Anfang hat es uns nach Chiang Mai gezogen. Ich könnte zwar nicht meinen Finger auf das “Warum?” legen, aber jeder, der schon mal da war, meinte, es wäre einfach nur schön. Jetzt gehöre ich auch zu dieser Gruppe. Es ist billiger als Bangkok, ein bisschen ländlicher, kühler (ein großes Plus) und die Menschen sind zu den sehr netten Thais noch mal eine Portion freundlicher (jedenfalls die, mit denen ich Kontakt hatte).

Was waren also die Highlights?

  • Sokran
    Das thailändische Neujahrsfest ist eine ganz besondere Sache. Wo andere Kulturen das neue Jahr eher mich Krach und Feuer begehen, wird hier Wasser verwendet. Es gab also eine dreitägige Wasserschlacht. Da es in den heißesten Monat fällt (40° sind leider keine Seltenheit), eine angenehme Abwechselung. Übrigens nicht nur eine Sache für die Kinder. Panzer gleich ziehen die Pick Ups durch die Straßen und machen alles nass, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Mehrmals kam so eine nett lächelnde Omi auf mich zu, nur um über meinem Kopf einen vollen Einer Wasser zu entleeren :)
  • Klöster
    Meinen Faible für Klöster konnte ich natürlich auch befriedigen. Woche ich nicht mal einen besonders schönen ausmachen könnte, war es doch interessant. So hatten zum Beispiel mehrere Klöster Mönche abbestellt, um sich mit den Touristen zu unterhalten. Meist Studenten der englischen Sprache, damit diese dann auch noch was dazulernen. Ich hatte ja befürchtet, dass das so eine “Buddhismus ist toll und macht doch alle mit” Sache werden würde, aber ich habe mich mit einem sehr interessantem Typen unterhalten, der nicht Mönch auf Lebenszeit ist, als Barkeeper gearbeitet hat und später zur Polizei gehen wollte. er hat auch recht neutral über das Klosterleben gesprochen und man hat viele interessante Dinge erfahren (zum Beispiel, dass es auch für Mönche Urlaub gibt).
  • Massage im Frauengefängnis
    In Chiang Mai gibt es ein Frauengefängnis. In diesem (oder besser daneben) gibt es einen Shop, in dem Gefängnis hergestellte Waren angeboten werden und in dem auch ein kleiner Massagesalon ist. Nach dem Gefängnisaufenthalt wird den Insassen das verdiente Geld dann ausgezahlt. Da ich so oder so mal eine Thai Massage machen wollte, habe ich mich auch durchkneten lassen. Meine Masseuse war so gar nicht, wie man sich jemanden von dort vorstellen würde. Keinen Bullermann, der einen in zwei brechen könnte, sondern eher eine zierliche Person. Aber ich hätte sie nicht unterschätzen sollen. Thai Massage zielt weniger auf Entspannung, als auf Muskellockerung ab. Viele Griffe haben mich an Dehnübungen beim Sport erinnert. Höhepunkt war, als ich meine Hände hinterm Kopf verschränken sollte und ich ohne Vorwarnung auf einmal ihre Beine im Kreuz gespürt habe und einen Meter in die Luft befördert wurde. Auch, wenn sich das beängstigend anhört, eine sehr zu empfehlende Sache.
  • Elefanten reiten
    In den Bergen um Chiang Mai gibt es viele Teakbäume. Da die Berge für Autos etc. schwer zugänglich sind, werde auch heute noch Elefanten für den Transport des Holzes benutzt. Wir waren dann auch auf einer Elefanten Farm. Zwar ein bisschen touristisch, aber noch nicht so, dass es unangenehm wurde und man hatte wenigstens den Eindruck, dass es den Tieren dort gut ging. So ein Elefant ist eine echt imposante Erscheinung. Ich möchte auch so eine Greifnase haben. Hier noch ein Hinweis, den man nicht so oft hört: Wenn ein Elefant seinen Rüssel nach euch ausstreckt sollte euch bewusst sein, dass so eine Nase auch ganz schön schnodderig sein kann.

Wir haben natürlich auch noch mehr gemacht. Eine Orchideenfarm besucht, mit dem Roller durch die Gegend gefahren, ein riesiges Tischaufgebot an thailändischem Essen gegessen und vieles mehr. Dann hieß es allerdings Bye,Bye Chiang Mai und wir mussten wieder nach Bangkok. Zwar keine sehr schöne Stadt, aber auf jeden Fall auch erlebnisreich, wie ihr bald hier lesen könnt.