Studium → Saharastrom
Wenn man so wie ich etwas im Umfeld der Energieversorgung studiert, wird man leider etwas ernüchtert. Denn so wie es ausschaut, gibt es die perfekte Energie nicht.
Ihr dachtet, Photovoltaik wäre die Rettung? Leider viel zu teuer. Oder Windkraft? Viel zu unvorhersehbar. Ich könnte so weiter machen, aber ich will hier nicht miesepeterig rüber kommen.
Die Lösung ist viel mehr in einem Mix dieser Energieformen zu suchen, soll das Konzept wirklich zukunftsfähig sein. Es wird leider wohl nie sein, dass man die “bösen” (fossilen) Energien ganz abschaffen kann, denn was passiert, wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint? Aber man könnte doch wenigstens darauf hin arbeiten, dass diese Energiequellen entlastet werden und nur als Sicherheitsreserve fungieren.
An dieser Stelle setzt eine sehr interessante Studie an, über die ich im Internet gestolpert bin. Es werden interessante Konzepte wie z.B. Solarstrom aus der Sahara durchgerechnet und auf ihre Praktikabilität untersucht. Positiv zu vermerken ist, dass hier nicht ganz so einseitig argumentiert wird, wie das oft der Fall ist.
Wer sich also für das Thema interessiert, sollte mal auf der Seite des DLR (http://www.dlr.de/tt/desktopdefault.aspx/tabid-2885/4422_read-6588/) nachgucken. Hier gibt es sowohl die komplette Studie (gut zu lesende 190 Seiten) als auch eine Zusammenfassung.