Nachfolge

Es ist interessant, dass niemand an unseren Platz, ohne Verlust an unsere Stelle treten könnte. Es bleibt immer etwas übrig, egal wie gut wir unsere Systeme designen. Vielleicht können wir die harten Ziele festlegen, aber auch nicht mehr. Wird unterschätzt, wie sehr auch die Personen, die das System füllen, es gleich mit verändern? Hier setzt dann „Kultur“ an. Wie arbeiten wir zusammen und welche Werte sind uns wichtig? Deshalb wird es vielleicht gerade so gepusht. Dabei ist wichtig zu erkennen, dass Kultur nicht immer soft sein muss. Aber sie muss in gewissen Grenzen bewusst sein, auch alle Fälle bewusst getrieben werden #Kultur

Textform Sequenzen

Es ist interessant, dass sequenziert Denken in Textform schwer ist. Wie kann man ein Thema über eine Sequenz vertiefen? Sollte man sich bestimmte Tage nehmen, wo man in eine Richtung denkt. Montags HR, Dienstag digital, Rest flexibel? Sollte mach schon immer den nächsten Schritt aufschreiben? Es kommt wohl wie bei vielen darauf an, dass man sich kümmert, dass es einem wichtig ist. Wenn man einmal in diesen Modus kommt, dass man im Kopf dabei ist, kann einen nichts mehr aufhalten #Schreiben

Schnelligkeit HR Prozesse

Es ist interessant, dass HR so lange dauert. Es macht für Firmen einfach so viel kaputt. Wie würde eine Firma aussehen, dir in den Auswahlprozess Geld investiert? Würde es sich lohnen? Nur gute, treibende Mitarbeiter, die dort sind, wo man sie braucht? #HR

Diät Gewohnheiten

Es ist interessant, dass so wenige Diäten die Gewohnheiten nicht einreißen. Eigentlich sollte es das erste Ziel sein, Gewohnheiten abzustellen und dann mehr zu etablieren. Warum findet man diese zwei Phasen so selten? #Ernährung

Krisenreaktionen

Es ist interessant, dass manche Menschen so von der Krise profitieren. Wenn wir jetzt mal die Geschäftsmodelle hinten anstellen, die ich als Glück oder sogar unmoralisches Verhalten deklarieren würde (Masken zu horrenden Preisen verkaufen z.B.), haben diese ein paar Gemeinsamkeiten:
– Es wurde durch die Krise Zeit frei
– Es gab Druck, ein neues Geschäftsmodell zu finden
– Bekannte Formate wurden digitalisiert und sozial gemacht
Dabei frage ich mich mal wieder, was dies für eine Chance für Facebook & Co sein könnte. Gerade jetzt könnten sie uns bei dem digitalen zusammen rücken unterstützen. Doch statt dessen räumt Zoom ab. Ein weiteres Beispiel dafür, wie wichtig Vertrauen und Einfachheit sind #Corona #SozialeMedien #BlackSwan

#Nathan

Termine

Es ist interessant, dass Termine so viel vom Konzernleben bestimmen. Vielleicht schwingt hier auch ein Element der Kontrolle mit. Meetings haben auch ihren negativen Klang verloren, hurtig wird dort gearbeitet oder Manager setzen sich (berechtigterweise) mit ihren Mitarbeitern auseinander. Ich mache mir aber Gedanken ob diese Konsenskultur nicht auf Dauer schnelle Entscheidungen behindert. Vielleicht müssen wir nach den Meetings nun die freie Arbeitszeit optimieren #Produktivität #Meetings

IT Schnittstellen

Es ist interessant, dass es keine definierten Schnittstellen für Software gibt. Container haben damals die Logistik revolutioniert, man kann auch dafür argumentieren, dass sie die Globalisierung überhaupt erst ermöglichten: Auf einmal war es keine große Problematik mehr Wechsel zwischen Boot, Zug und LKW in seiner Lieferkette zu haben. Es Gabe ein Standardmaß und die einzelnen Fahrzeuge konnten darauf optimieren, dieses gut zum Kunden zu bringen. Ganz anders Software. Sie ist mitunter bewusst obskure gehalten, um die Nutzer in dem Software Kosmos der Herstellerfirma zu halten. Schnittstellen gibt es nicht oder sie sind sehr eingeschränkt. Aber Software wird auch nicht dafür belohnt, besonders zugänglich zu sein. Dies sollte man optimieren. Wie die Schnelligkeit der Transportwege damals sollte die Schnelligkeit der Datenverarbeitung eine größere Rolle im Procurement Prozess spielen. Schnittstellen sollten bewertet werden und einen großen Einfluss auf die Kaufentscheidung haben. #Software #Schnittstellen

Wertvermehrung

Es ist interessant, dass die Leute nicht bei Intel investiert haben, wo jeder Moore’s Law kannte? Wenn ein Produkt logarithmisch an Funktionalität zunimmt und diese auch noch ständig abgenommen wird, warum hat man dann nicht den fast zwingend steigenden Aktienkurs gesehen? Dachte man, dass dies nicht übersetzt? Oder denken die Leute einfach nicht im Sinne von Investment? Wahrscheinlich eher letzteres. #Geld

Echo

Es ist interessant, dass Corona Stimmungsschwankungen begünstigt. Wir sind auf uns selbst zurück geworfen in kleine Echokammern. Da sind die Hoch natürlich höher genauso wie die Tiefs tiefer sind. Vielleicht ist dies aber auch die Fatale der Reflektierenden. Es scheint gerade wirklich besser zu sein, sich nicht zu sehr in die Tage rein steigern zu wollen, einfach zu leben. Wenn dies auch nicht zwangsweise Wachstum bringt, es bringt eine bessere Problemlösekompetenz. Dieses Modell ist, wenn auch nicht so extrem, auch auf normale Zeiten übertragbar: Leben im Moment begünstigt ein kompetentes Leben, zu viele Systeme machen inflexibel. #Systeme #Energie #Problemlösung

Intensität

Es ist interessant, dass unsere Produktivität so unterschiedlich funktioniert. Wir haben alle dieselbe Anzahl von Stunden zur Verfügung. Somit ist die erste Frage, wieviele davon wir mit produktiver (also Output erzeugender) Tätigkeit verbringen und wie viel nicht. Dazu kommt noch die Randbedingung der Intensität, mit der man bei einer Tätigkeit ist und sein muss. Wenn man hier erstmal halbwegs im Optimum ist bleibt nur die Rangfolge der Tätigkeiten übrig. Ich wundere mich häufig, warum dieser letzte Schritt nicht viel mehr Schwerpunkt in den vielen Ratgebern da draußen ist. Die Sequenz von Tätigkeiten macht so viel von ihrem Effekt aus #Produktivität