Die Krux mit der Zeit

Wie ich zu dem Thema kam

Das neue Jahr hat angefangen. Und? Wie viele haben sich vorgenommen, etwas anders zu machen? Und wie viele sind schon gescheitert? Ich bin überzeugt, dass 90% der Gründe, warum Vorsätze dann scheitern, mit Zeitmanagement zu tun haben. Denn was gibt es groß am Ende des Tages als die Frage, wie wir unsere begrenzte Zeit verbringen?

Ich beschäftige mich mit diesem Thema seit gut 10 Jahren und muss feststellen, dass ich neben den Chancen, die das Thema mit sich bringt, nun auch zusätzlich die Gefahren sehe. Hier möchte ich Kur zeigen, was auch wirklich funktioniert.

## Normale Struktur einer Optimierung

Im “normalen” Zeitmanagement gibt es im wesentlichen 3 Teile: Transparenz, Priorisierung, Nachverfolgung

  1. Transparenz: Um unsere Zeit zu managen müssen wir zunächst wissen, wie wir sie verbringen. Je nach Kauzigkeitsgrad geht es von groben ToDo Listen über Kalender zur Echtzeiterfassung
  2. Priorisierung: Um meine Zeit zu managen, muss ich wissen was ich überhaupt von ihr möchte. Ziele, Missionen, Kerntätigkeiten müssen also her; am besten nochmal untereinander priorisiert, damit alles sein Plätzchen hat
  3. Nachverfolgung: Die Königsdisziplin, die den meisten auch am schwersten fällt. Habe ich umgesetzt, was ich mir vornahm? Auch hier die verschiedenen Grade der Ausprägung: Vom gelegentlichen Sinnieren über die vergangene Woche bis zum ausgefeilten Kennzahl Dashboard habe ich alles gesehen

Probleme

Das hört sich alles gut und logisch auf dem Papier an, aber warum klappt’s dann nicht? Denn das ist Fakt, es klappt einfach nicht mit uns und dem Zeitmanagement. Ich sehe 2 Arten, wie hier das Ziel verfehlt wird. Die große Mehrzahl scheitert schon am System, ist irgendwann genervt und lässt es ganz sein. Die Anderen gehen voll im System auf, nur um sich mehr mit dem System als mit irgendwas Anderem zu beschäftigen.

Ich glaube, dass die Kernursache des Fehlers schon im Namen liegt. “Management”, das hat so etwas administratives, etwas was der Ordnung halber gemacht werden muss. Selbst das Wort “Zeit” finde ich inzwischen anstößig. Wir haben so viele unterschiedliche Lebenssituationen, Stimmungen und Neigungen, nicht eine Sekunde ist wie die andere. Warum tun wir hier auf einmal so, als könne man objektiv Produktivität als Zeit messen?

Besserer Weg

Der Trick scheint nun zu sein, die Balance zu finden (wie so häufig im Leben). Was sind Hilfsmittel, die wirklich ein Add On zum täglichen Leben darstellen und nicht ablenken vom Wesentlichen? Das Thema wird uns wohl die kommenden Wochen hier begleiten :-)

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