Siem Reap (Kambodscha, die Dritte)

 


Siem Reap… Ja, was soll man sagen? ach dem etwas ungemütlichen Phnom Penh wirkte dieses kleine Örtchen mit seinen kleinen Gassen und bunten Farben geradezu paradiesisch.

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Natürlich ist es auch eine Touristenfalle, aber eine durchweg sympathische. Viele nette Restaurants, kleine Läden, Lebenmittelmärkte. Wir hatten hier wunderschöne Tage und Abende.
Auch hat hier das Radtour-Konzept perfekt funktioniert. Die Stadt ist klein und man ist schnell auf weitem Flur. Im Nationalpark des Angkor Wats gibt es viele Bäume, die Schatten spenden und so war man nicht mehr durch das Wetter belastet, als hier im Frühjahr. Auch hatte dieses für Touristen etwas ungewöhnliche Verkehrsmittel den netten Nebeneffekt, dass wir genau versetzt zu den Frühaufstehern und den Mittagessern in den Ruinen ankamen; es war nicht leer, aber man musste sich nicht drängeln.DSC03418DSC03629

Diese Station war eine der großen Gründe, warum wir die Reise überhaupt angetreten haben. Hat es sich gelohnt? Auf jeden Fall!
Das Angkor Wat ist einfach beeindruckend. Man fährt einen breiten Fluß entlang und merkt auf einmal, dass es sich hier lediglich um den “Burg”-Graben der Anlage handelt. Hier hat man also versucht, aus damaliger Sicht ein Abbild des Himmels auf Erden nachzubauen. Man merkt an jeder Ecke, wie viel Finesse in den Bau gegangen ist. Symmetrie, Größe und Detailreichtum sind einfach überwältigend.
Aber auch die anderen Ruinen sind einen Besuch mehr als wert. Alles wirkt irgendwie andersweltlich und verwunschen. Wer einmal Indiana Jones sein wollte, hat hier seine Chance dazu. Unterstützt wird das Ganze natürlich sehr von den Bäumen, die teilweise sogar in die Ruinen so hineingewachsen sind, dass sie nun die ganze Struktur halten.

Den Naturaspekt unserer Reise sollte noch weiter verstärkt werden, denn nun ging es fernab jeder Zivilisation.

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