Dschungel & Dschungel (Kambodscha, die Vierte)




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Erst Dschungelruinen, dann ab in den “richtigen” Dschungel!
So in etwa hatten wir uns das bei der Reiseplanung gedacht. Ein bisschen komisch wurde uns aber schon, als wir zunächst 5 Stunden mit dem Bus in Richtung nirgendwo fuhren, nur um dann in ein Kanu gesetzt zu werden, dass uns noch einmal 2 Stunden per Fluß in den immer dichter werdenden Wald führte. Endlich angelegt, wurden wir informiert, dass wir nun ca. eine halbe Stunde “ungefähr” in die Richtung “da” gehen müssten.
Nachdem wir den Hauptbau der kleinen Bambussiedlung erreicht haben, wurde uns sehr schnell klar, dass es sich hier um eine Unterkunft der Sparte “Eco-Tourism” handelt. Hier wurden lokale Bewohner, oftmals auch Wilderer, dazu gebracht, Ihre Fertigkeiten besser als Touristenführer einzusetzen. Auch waren alle Hütten mit kleinem ökologischen Einschlag aus lokal vorkommenden Materialien gebaut worden. Strom gab es nur Abends, die Dusche war über der Toilette. Diese Art des Urlaubes war ein zweischneidiges Schwert. Einerseits gibt einem die Abhängigkeit von der Umgebung (Duschen im Bach war einfach angenehmer/Wenn Licht aus war, war List aus) eine merkwürdige Gelassenheit. Andererseits war es auch wirklich die volle Breitseite der Natur, mit der man in Berührung kam. So sind die Geräusche im Dschungel nachts und ohne erfahrene Guides durchaus furchteinflößend. Auch schwöre ich bis heute noch, dass der lokale Regen in unserer Hütte durch Tiere verursacht wurde, die uns durch das Dach zu markieren suchten. Blutegel sind auch ziemlich eklige Gesellen, durften wir dort feststellen.

Derart die Nerven gestählt, sDSC04089ind wir dann in die große Stadt: Bangkok!
Wir kehrten an der Khaosan Road ein, “der” Rucksacktouristen-Straße überhaupt. Inzwischen natürlich für den Massentourismus angepasst ähnelt hier vieles einem Jahrmarkt,d er aber sehr amüsant anzuschauen ist. Mir ist die Stadt wirklich sehr sympathisch. Eine TukTuk Fahrt treibt den Verkehr ähnlich hoch wie eine Achterbahnfahrt und es gibt einfach immer etwas neues zu entdecken.
Wir haben uns diesmal auf die Standards beschränkt. So waren wir auf dem TNT Markt. Zehntausende kleiner Stände dicht an dicht gedrängt. Hier kann man von der Wohnungseinrichtung bis zum T-Shirt alles kaufen. Dagegen verblassten selbst die Shopping-Zentren in der Innenstadt. Im Königspalast konnten wir uns kaum entscheiden. Auf der einen Seite unglaublich Kitschig, aber auf der anderen Seite einfach so eindrucksvoll. Alles glänzt und funkelt.

Und so flogen wir wieder gen Heimat. Entspannend war der Urlaub nicht wirklich, aber wir waren um viele, viele Eindrücke reicherDSC04181her.

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